Absackmaschine für Mehl

Absackmaschine für Mehl

WEVIDA baut eine Absackanlage für Mehl.
Bitte was?!

 

Einer unserer Kunden betreibt eine Mühle. Der Verkauf seiner Produkte läuft in der Regel über Großpackungen – wie zum Beispiel 50kg Säcke – oder über die Direktbelieferung per Silo-LKW.

Was man dem Firmeneigentümer hoch anrechnen muss: er möchte sein Mehl auch  regional direkt dem Endverbraucher anbieten.

Nun ist es gelinde gesagt etwas „schwer“ im Supermarkt 50kg-Säcke Mehl zu vermarkten. Handelsüblich sind hier die 1kg-Päckchen.
Ab und zu findet man auch 2,5kg-Päckchen; ideal übrigens zur Weihnachtszeit oder für die ambitionierte Backfee zu Hause.

 

Für eine familiengeführte Mühle ist es schwer in einer angemessenen Zeit und bei gleichbleibender Abfüllqualität (Gewicht) den Handel verlässlich zu beliefern.
Daher wurden wir gefragt:

 

Könnt ihr eine automatische Absackmaschine für 1kg-Tüten bauen?! Ach, 2,5kg sollte aber auch möglich sein…

 

WEVIDA war sich sehr schnell einig: Ja, das machen wir! Ja, das können wir!

Auf dem Markt gibt es solchen Abfüllmaschinen für Mehl schon. Es ist also keine bahnbrechende neue Erfindung. Es folgt nun jedoch das berühmte „…aber…“:

Folgende Kriterien brachten unseren Müller dazu Abstand von den bereits erhältlichen Absackanlagen zu nehmen:

 

  • Nicht individuell
  • Hersteller zum Teil im europäischen Ausland
  • Kauf nur als Komplettmaschine und nicht modular
  • Hohe Gesamtinvestition

 

Nach zahlreichen Gesprächen und vielen Stunden in der Mühle arbeitete WEVIDA ein Konzept für die Absackmaschine  aus.

Unsere Ziele waren klar:

 

  • Modulare Abfüllmaschine
  • Leichte Wartung
  • Erfüllung sämtlicher Sicherheitsrichtlinien
  • Flexible Konstruktion

 

Heraus kam unsere KPA – die „KleinPackAnlage“.

 

Wir wären nicht WEVIDA wenn mir die Kundenwünsche ignoriert hätten. Deshalb bauen wir die automatische Abfüllmaschine modular. Das hebt unser Konzept eindeutig vom Wettbewerb ab. Dem Anlagenbetreiber entstehen so überschaubare Investitionskosten da die Maschine, je nach Budget, wachsen kann.

 

Als erstes Problem lösen wir den Abfüllvorgang. Das ist der Produktionsschritt welcher bisher die meisten Personalkosten verursacht. Ein Mitarbeiter der Mühle ist ungefähr 5 Minuten damit beschäftigt, die Mehltüten zu holen, zu öffnen, das Mehl – bei gleichzeitiger Gewichtskontrolle – abzufüllen und zum Verschließen zu parken. Zukünftig übernimmt unser Basis-Modul diese Arbeit.

Die WEVIDA Absackanlage holt die Mehltüten automatisch aus einem Magazin und positioniert die Tüte an der Abfülleinrichtung. Die Mehltüte wird geöffnet und befüllt. Eine Waage an der Abfüllposition kontrolliert das Gewicht. Weiter geht es an eine Vibrationseinheit. Hier wird das Mehl in der offenen Tüte etwas verdichtet. Anschließend wird die (immer noch) offene Tüte zu einem Lagerplatz transportiert.

 

Ab diesem Zeitpunkt rückt der Mensch wieder in den Vordergrund. Der Mitarbeiter in der Abfüllung schließt und verklebt die Tüte bevor er sie stapelt.

 

Die ersten Probeläufe unsere Maschine erfüllten die vorgegebene Abfüllmenge des Kunden von 6 Pack / Minute.

 

Bleiben Sie dran!